Kopernikusschule Freigericht

Französisch

Französisch live erleben: Projekttage der Kopernikusschule mit Kino, Kultur und Stadtabenteuer

16. März 2026

Französisch lernen – und dabei merken, dass Sprache weit mehr ist als Vokabeln und Grammatik: Genau das stand im Mittelpunkt der Projekttage Französisch an der Kopernikusschule Freigericht. Für die Jahrgänge 9 und 10 ging es raus aus dem Klassenzimmer und hinein in echte Begegnungen mit französischer Kultur – einmal vor die Kinoleinwand, einmal mitten in die Stadtgeschichte von Mainz.

Der Jahrgang 10 machte sich nach Gelnhausen auf und besuchte dort eine besondere Filmvorführung: Im Kino sahen die Schülerinnen und Schüler den französischsprachigen Film „In welcher Sprache träumst du?“. Das Thema – Sprache, Identität und die Frage, wie wir uns ausdrücken und „zu Hause“ fühlen – passte ideal zum Unterricht. Damit der Kinobesuch nicht nur ein Erlebnis, sondern auch ein Lernanlass wurde, war der Film im Unterricht vor- und nachbereitet. So wurde aus einem Vormittag im Kino ein Projekt, das Denken und Diskussion anregte.

Für den Jahrgang 9 ging es derweil nach Mainz – und damit an einen Ort, an dem Frankreich auf überraschende Weise Spuren hinterlassen hat. Erster Halt war die Mediathek des Institut français, wo die Gruppe französische Medien, Bücher und Materialien kennenlernen konnte und einen authentischen Einblick in die Arbeit der Kulturinstitution erhielt. Danach wurde die Innenstadt zum Lernraum: Bei einer Stadtrallye begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach den „Spuren Frankreichs in Mainz“ – aufmerksam, neugierig und mit dem Blick für Details, die im Alltag oft übersehen werden. Ein besonderes Highlight wartete am Ende im Institut français: Nach einem kleinen Quiz wurden die Jugendlichen mit Geschenken überrascht – einer Tasche und dem Kartenspiel „Jeu des 7 familles“, das nicht nur Spaß macht, sondern ganz nebenbei Wortschatz und Kommunikation trainiert.

Die Projekttage zeigten eindrucksvoll, was moderne Sprachenarbeit leisten kann: Sie schafft Motivation, weil sie erlebbar wird – und sie verbindet Unterrichtsinhalte mit echten Orten, Bildern und Begegnungen.

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