Kopernikusschule Freigericht

Erfinderlabor

Materialforscher und Klimaschützer: Im Erfinderlabor des Zentrums für Chemie ...

23. Februar 2026

(ZFC) wird an neuen Materialien für eine klimafreundliche Zukunft geforscht – Mit dabei: Fabian Stumpf von der Kopernikusschule Freigericht

Eine Woche voller Forschung, Neugier und Ideen: Vom 2. bis 5. Februar öffnen sich die Labore der TU Darmstadt für 16 besonders leistungsstarke Oberstufenschülerinnen und -schüler aus Hessen. Im 40. Erfinderlabor des Zentrums für Chemie (ZFC) tauchen sie tief ein in die Welt der Materialforschung und arbeiten gemeinsam mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Lösungen für eine klimaneutrale und ressourcenschonende Zukunft. Die acht Schülerinnen und acht Schüler mit hervorragenden Noten und ausgeprägtem Interesse an Naturwissenschaften und Technik haben sich in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren gegen 55 Mitbewerberinnen und 64 Mitbewerber durchgesetzt. Mit dabei: Fabian Stumpf von der Kopernikusschule Freigericht in Freigericht. Ihre Forschungsergebnisse präsentieren die jungen Talente bei einer Abschlussveranstaltung am 6. Februar bei der Firma Merck Gästen aus Schule, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Wie können spezielle Materialien dazu beitragen, Wasserstoff energieeffizienter und kostengünstiger herzustellen? Welche Oberflächeneigenschaften benötigen Materialien, damit klimafreundliche Technologien wie Solarzellen, Batterien oder Brennstoffzellen besonders effizient und langlebig sind? Wie lassen sich leistungsfähige Materialien nachhaltig nutzen und recyceln? Mit diesen und ähnlichen hochaktuellen Forschungsfragen beschäftigen sich die Teilnehmenden im 40. Erfinderlabor des ZFC. Dabei arbeiten sie mit modernster Labortechnik, planen und führen eigenständig Experimente durch und gewinnen so einen authentischen Einblick in die Materialforschung.

„Hochleistungsmaterialien verschieben technische Grenzen“, sagt Dr. Thomas Schneidermeier, Vorstand des ZFC. „Das Erfinderlabor ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, Forschung hautnah zu erleben und eine fundierte berufliche Orientierung im MINT-Bereich zu entwickeln.“ Angesichts von Klimawandel, Ressourcenknappheit und wachsendem Energiebedarf haben Innovationen in der Materialwissenschaft eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Das Erfinderlabor des ZFC verknüpft schulische Bildung mit universitärer Spitzenforschung und macht Themenfelder zugänglich, die sonst meist erst im
Studium eine Rolle spielen. „Die Schülerinnen und Schüler arbeiten wie echte Forschende: Sie stellen eigene Hypothesen auf, experimentieren selbstständig und diskutieren ihre Ergebnisse kritisch“, sagt Meike Jäger, Projektleiterin des Erfinderlabors.

Den Auftakt der Veranstaltung bildet ein Besuch bei der Firma Merck. Dort erleben die Jugendlichen, wie eng wissenschaftliche Forschung und industrielle Anwendung miteinander verzahnt sind.

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