Kopernikusschule Freigericht

Sprachwettbewerbe

Sprachliche Spitzenleistungen an der Kopernikusschule Freigericht

27. August 2025

Bei der zentralen Preisverleihung der englischen Sprachwettbewerbe an der Kopernikusschule Freigericht zeigte sich eindrucksvoll, welch großes sprachliches Talent und Engagement an der Schule steckt. In einer feierlichen Veranstaltung ehrten Schulleiter Ulrich Mayer und Fachbereichsleiter Dr. Boris Hogenmüller die besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer gleich mehrerer renommierter Wettbewerbe, an denen zahlreiche Jugendliche der Schule teilgenommen hatten.

Mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler sind jedes Jahr bundesweit beim internationalen Wettbewerb „The Big Challenge“ dabei – so auch der gesamte Jahrgang G6 der Kopernikusschule, der unter der Leitung der Englischlehrkräfte an der digitalen Version teilnahm. Die besten 25 Teilnehmenden wurden zur feierlichen Preisverleihung eingeladen und dort besonders gewürdigt. Besonders hervorgetan hat sich Ugljesa Tomic, der in seiner Alterskategorie den 4. Platz landesweit sowie Platz 99 bundesweit belegte. Als Schulsieger erhielt er nicht nur einen attraktiven Preis, sondern auch einen Pokal. Insgesamt schafften es gleich sechs Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule Freigericht unter die besten 15 Platzierungen in Hessen – ein beachtlicher Erfolg für die jungen Englischlerner.

Auch beim anspruchsvollen „Bundeswettbewerb Fremdsprachen – Solo“, der sich an Lernende der Klassen 8 bis 10 richtet, konnten zwei Teilnehmerinnen der Kopernikusschule mit Englisch als Wettbewerbssprache punkten. Anna Herdt aus der Klasse 8 erhielt einen Anerkennungspreis, Aditi Bidwe wurde gar mit einem 3. Preis ausgezeichnet. Besonders bemerkenswert: Beide zählen zu den jüngsten Teilnehmerinnen und gehören dennoch bereits zu den landesweiten Preisträgerinnen. Die Aufgaben – vom kreativen Schreiben über Hörverstehen bis hin zum Vorab-Video – verlangen ein hohes Maß an sprachlicher Vielfalt, Kreativität und Ausdauer.

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am erstmals deutschlandweit durchgeführten Redewettbewerb „Mehr Sprachen – mehr wir“, der die mehrsprachige Ausdrucksfähigkeit in den Mittelpunkt stellt. Im Rahmen des GTA-Programms „Förderung sprachlicher Hochleister“ reichten fünf engagierte Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule kreative Beiträge in zwei Sprachen ein. Vier von ihnen qualifizierten sich für die zweite Runde – ein hervorragendes Ergebnis bei mehr als 200 bundesweiten Einreichungen. Besonders erfolgreich: Ecrin Agca und Mohadesa Hasani aus der Jahrgangsstufe 8. Sie erreichten das Finale in Berlin, wo sie ihre mehrsprachigen Reden in der renommierten Robert-Bosch-Stiftung vor Publikum und Jury präsentierten. Ecrin Agca überzeugte auf ganzer Linie und sicherte sich den Bundessieg – ein außergewöhnlicher Erfolg, der in der Preisverleihung entsprechend gewürdigt wurde.
In seinen Abschlussworten bedankte sich Schulleiter Ulrich Mayer bei den betreuenden Lehrkräften, insbesondere Anke Eitz und Malena Ceballos Müller, die über das Ganztagesangebot der Schule die Schülerinnen und Schüler motivierend und unterstützend bei der Wettbewerbsvorbereitung begleitet hatten. Vor allem aber würdigte der Schulleiter die großartigen Leistungen aller Teilnehmenden und hob die zentrale Bedeutung der Mehrsprachigkeit für die Persönlichkeitsentwicklung, internationale Kompetenz und Demokratiebildung hervor. Gerade an einer Europaschule wie der Kopernikusschule sei es wichtig, junge Menschen nicht nur sprachlich, sondern auch im Sinne eines weltoffenen, demokratischen Denkens zu fördern. Die beeindruckenden Erfolge zeigten, dass sich diese Förderung lohnt. Die Veranstaltung war nicht nur eine Würdigung individueller Leistungen, sondern auch ein starkes Signal für die Bedeutung von Fremdsprachen und interkulturellem Lernen im Schulalltag – und ein klares Plädoyer für Sprachenvielfalt als Teil gelebter Europaschule.

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