Kopernikusschule Freigericht

Bristol

Englisch lernen, helfen und erleben: Kopernikusschüler absolvieren Betriebspraktikum in Bristol

11. April 2025

Zwei Wochen lang eintauchen in eine andere Kultur, den Berufsalltag im Ausland kennenlernen und gleichzeitig Gutes tun – diese besondere Erfahrung machten Schülerinnen und Schüler der Kopernikusschule Freigericht während ihres England-Praktikums in Bristol. Begleitet wurden sie von Anna Renger und Wolfgang Bös.

Im Rahmen eines schulischen Betriebspraktikums arbeiteten die Neuntklässlerinnen und Neuntklässler in den Charity Shops des St. Peter’s Hospice, einer Einrichtung, die unheilbar kranken Menschen palliativmedizinische Hilfe bietet. Die Schülergruppe zeigte sich nicht nur hochmotiviert und zuverlässig, sondern erhielt auch viel Lob vom Shop-Management für ihren tatkräftigen Einsatz. Durch die Mitarbeit in den Secondhand-Läden leisteten die Jugendlichen einen wertvollen Beitrag zur Finanzierung der Hospizarbeit – eine Arbeit, die in Großbritannien zu großen Teilen auf Spenden und ehrenamtlichem Engagement basiert. Nebenbei lernten die Schülerinnen und Schüler ganz praktisch, wie Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und interkulturelles Lernen Hand in Hand gehen können. Die Unterbringung in Gastfamilien bot darüber hinaus reichlich Gelegenheit, die eigenen Englischkenntnisse im Alltag anzuwenden und die britische Lebensweise hautnah kennenzulernen.

Neben der Arbeit in den Shops kam auch das Freizeitprogramm nicht zu kurz: ein gemeinsamer Kinobesuch, ein kreativer Pottery-Workshop, ein Musical-Abend und Bowling sorgten für Ausgleich und jede Menge Spaß. Die Wochenenden standen im Zeichen der britischen Kultur: Bei Ausflügen nach Cardiff mit Besuch des imposanten Cardiff Castle sowie nach Bath, wo die Gruppe die historischen Römischen Bäder erkundete, sammelten die Jugendlichen bleibende Eindrücke.

Das Englandpraktikum bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur einen Einblick in die Arbeitswelt, sondern auch in die Gesellschaft eines anderen Landes. Es förderte Selbstständigkeit, Teamfähigkeit und sprachliche Kompetenz – und zeigte zugleich, wie junge Menschen mit ihrem Engagement gesellschaftlich etwas bewegen können.

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