Gleiche Chancen - gleichberechtige Teilhabe
Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe an unserer kooperativen Gesamtschule bedeutet für die Schülerinnen und Schüler: Mit gleichen Chancen am schulischen Leben teilzunehmen. Kein Kind darf aufgrund von Herkunft, Geschlecht, Behinderung, Religion oder sozialem Status benachteiligt werden.
Was bedeutet das im Detail?
- Recht auf Bildung: Zugang zu allen für das Kind geeigneten Schulformen
- Gleichberechtigte Teilhabe: Unsere Schule passt sich den Anforderungen der Kinder an.
- Vielfalt als Chance: Wir sehen die Unterschiede zwischen Lernenden als Bereicherung.
- Barrierefreiheit: Barrierefreie Schulgebäude für Kinder mit körperlichen Einschränkungen. Außerdem Abbau von sprachlichen und sozialen Hindernissen.
- Chancengerechtigkeit: Individuelle Förderung, damit jeder sein Potenzial ausschöpfen kann.
Was gehört alles dazu?
Infrastruktur und Barrierefreiheit
- Rollstuhlgerechte Gebäude: Rampen, Aufzüge und behindertengerechte Toiletten.
- Digitale Barrierefreiheit: Screenreader-taugliche Materialien und Lernsoftware.
- Reizarme Räume: Rückzugsorte für Kinder mit Autismus oder ADHS.
- Sichere Schulwege: Barrierefreie Erreichbarkeit der Schule für alle.
Pädagogik und Unterricht
- Differenziertes Lernmaterial: Aufgaben in verschiedenen Schwierigkeitsstufen oder in Leichter Sprache.
- Vielfältige Prüfungsformen: Nachteilsausgleich (z. B. mehr Zeit bei Klassenarbeiten oder mündliche statt schriftlicher Prüfungen).
- Mehrsprachigkeit: Wertschätzung und Förderung von herkunftssprachlichem Unterricht.
- Sonderpädagogische Unterstützung: Einsatz von Förderschullehrkräften direkt im Regellernraum.
Soziales Miteinander und Demokratie
- Gemeinsame Aktivitäten: Barrierefreie Klassenfahrten, Ausflüge und Sportfeste.
- Mitbestimmung: Aktive Beteiligung in der Schülervertretung (SV) für alle Gruppen.
- Antidiskriminierung: Klare Regeln und Konzepte gegen Mobbing, Rassismus und Sexismus.
- Kostenlose Angebote: Zugang zu AGs, Mittagsbetreuung und Schulmaterialien unabhängig vom Einkommen der Eltern.
Unser Angebot
Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben (LRS)
Besondere Schwierigkeiten im Lesen und Schreiben umfassen vieles: Fehlerhäufigkeit in der Rechtschreibung, Probleme, Texte flüssig und verstehend zu lesen, eine schwer lesbare Handschrift und Konzentrationsprobleme, die zu Fehlern führen.
An der Kopernikusschule Freigericht werden diese Schwierigkeiten bereits am Anfang der Klasse 5 diagnostiziert und die Schüler und Schülerinnen erhalten Unterstützung eventuell bis zum Abitur.
ADHS
Heranwachsende mit ADHS können u. a. von reizarmen Arbeitsplätzen profitieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, im Rahmen des Nachteilsausgleichs mehr Zeit bei Klassenarbeiten zu gewähren oder mündliche statt schriftlicher Prüfungen vorzuschlagen. Auch eine Schulbegleitung ist auf Antrag umsetzbar.
Sehen und Hören
Wir bieten strukturelle Angebote für Schüler mit Sinnesbehinderungen an. Spezifische Förderbedarfe für Sehen und Hören werden in der Regel über sonderpädagogische Beratung und individuelle Hilfsmittel integriert.
Ganztagsangebote
Besondere Begabung – LemaS
Die Kopernikusschule Freigericht nimmt am LemaS-Programm (Leistung macht Schule) zur Begabungsförderung teil.
Spezielle Projektwochen
In diesem Rahmen gibt es barrierefreie Sport- und Begegnungsangebote. (Unter anderem Rollstuhl-Basketball)
Entwicklungstherapie/ -pädagogik
Ansprechpartnerin: Frau Dauth
Schülerinnen und Schüler, die ein nicht altersgemäß entwickeltes Verhalten zeigen, brauchen Orientierungshilfen und einen Handlungsrahmen, der Ihnen ermöglicht, ihr eigenes Verhalten innerhalb des Klassenverbandes zu reflektieren und zu verändern.
Eine Unterrichtsform, die Schülerinnen und Schüler an der Stelle abholt, an der sie sich nach entwicklungspädagogischer Sicht befinden, entspricht der Gestaltung des Unterrichts in der Anlehnung an ETEP-Strukturen. (Entwicklungstherapie/ Entwicklungspädagogik).